Brisbane bis Sydney: Surfen, Delphine, Arbeit und Sturmfrei

Einordnung der Tour auf unserer Route

Nachdem wir uns die australische Ostküste von Cairns bis Brisbane durchgekämpft haben (siehe die letzten 4 Reiseberichte) hatten wir noch eine kurze gemeinsame Zeit in Brisbane und Umgebung, dann musste Kathy schon nach Sydney um ihr Praktikum bei Swisslog anzutreten. Stephan ist in Brisbane geblieben um an der QUT zu arbeiten. Nach ein paar Wochen hat sich Stephan dann auf den 1000 km langen Weg die Ostküste runter bis nach Sydney gemacht, um dort noch eine gute Woche zusammen mit Kathy zu verbringen, bevor wir dann wieder in unseren Campervan gestiegen sind um weitere 3000 km auf den Tacho zu kloppen. Dazu aber im nächsten Reisebericht mehr.


Routenabschnitt von Brisbane nach Sydney

Reisebericht

Nachdem wir Fraser Island verlassen haben und Stephans Knochen das Sandboarding überlebt haben (Kathy saß auf der Reservebank, da sie noch immer mit ihren Blessuren vom Kampf gegen Maik auf Fraser Island zu kämpfen hatte), haben wir unseren Weg weiter südlich fortgesetzt.

Sandboarding. Eleganter Abgang in Rainbow Beach

Sandboarding. Eleganter Abgang in Rainbow Beach

Mark und Maik sind wir nicht losgeworden. Vermutlich weil Maik noch immer Schuldgefühle hatte, da er Kathy so übel zugesetzt hat. 🙂 Unser erster Stopp war Noosa Heads. Hier haben wir uns aber nicht lange aufgehalten, sehr touristisch, sehr teuer und komplett überlaufen. Wir haben den Costal Walk gemacht, der zwar sehr schön und kostenlos war, aber die einstündige Parkplatzsuche (unter der Woche) war dann schon nervig. Anm. Stephan: Außerdem habe ich hier meine Trinkflasche verloren und somit meinem ohnehin schon recht gefüllten „Wegeskaliert Konto“ eine weitere Position hinzugefügt.

Noosa Heads Costal Walk

Noosa Heads Costal Walk

Die restliche Woche haben wir damit verbracht weiter südlich bis Brisbane zu fahren. Dabei haben wir, in der Mission Surfboards für Mark und Stephan zu kaufen, Stopps in diversen Surferorten gemacht.

Leopard 1 und Leopard 2 on the Road

Leopard 1 und Leopard 2 on the Road

Wildcamping am Strand

Wildcamping am Strand

Die Tage bestanden aus shoppen, surfen und am Strand liegen. Die Abende aus Trinkspielen in unseren Vans mit jeder Menge Goon. Goon ist der billige australische Wein, der im 4 Liter Tetrapack kommt und 6 € kostet. Dazu muss man wissen: der Tetrapack ist in der Regel älter als der Wein. Zu den Inhaltsstoffen gibt es verschiedene Gerüchte. Man sagt es sind die Überreste bei der Weinproduktion, aufgefüllt mit Wasser und Fischabfällen (auf der Packung steht „kann Anteile von Milch, Nuss, Ei und Fisch enthalten“). Jeder sagt Kopfschmerzen sind vorprogrammiert – wir können das nicht bestätigen. Nach dem zweiten Glas schmeckts, insbesondere wenn man eh kein Weintrinker ist. Noch ein Vorteil: die Innenverpackung kann man anschließend aufpusten und als Reisekissen verwenden. Ein Nachteil: er macht betrunken und es geht dann wie so oft, bis einer weint. Dieses mal war es Maik. Keine weiteren Details wie er zu seinem blutigen Fuß gekommen ist. Zum Glück war ein Doktor dabei 😀

Trinkspiele mit verheerenden Folgen

Trinkspiele mit verheerenden Folgen

Unser nächster Stopp war dann Surfers Paradise („A drinking Town with a Surfing Problem“). Wirklich gut surfen kann man hier nur selten, aber gefeiert wird das ganze Jahr über. Danach ging es nach Byron Bay, einem recht schönen kleinen Surferörtchen mit aktivem Nachtleben und vielen kleinen Shops. Kathy kann shoppen, Stephan kann surfen. Perfekt! Außerdem gibt es jede Menge Delphine. In den Wellen surfen sowohl Surfer als auch Delphine. Beim ersten Blick auf die Schatten in den Wellen wollten wir schon laut „Hai“ brüllen, aber beim zweiten hinsehen hat man dann die Delphine springen sehen. Da haben wir drei Jungs nicht lange gezögert und sind ab in die Wellen. Man paddelt in die Welle, schaut nach links, sieht neben den 2 anderen Surfern noch 2 Delphine die auf der gleichen Welle mitsurfen. Einfach traumhaft.

Surfing in Byron Bay

Surfing in Byron Bay

Das Highlight war dann aber die Delphin-Kajak-Tour. Bei Regen und kaltem Wetter (für australische Verhältnisse) in die nassen Neoprenanzüge gequält, die Kajaks an den Strand gezogen, ging es für drei Stunden auf den Ozean. Die großen Wellen am Anfang des Strands ohne kentern gemeistert wurde es dann auch bald eine etwas ruhigere See. So fuhren wir dann immer weiter raus und sind den Vogelschwärmen in der Luft gefolgt (Delphine folgen großen Fischströmen, Vögel sind auf Fisch aus -> Vögel verfolgen Delphine). Außerdem haben wir gelernt, dass hohe Töne die Delphine anlocken. So hat die ganze Meute den Delphinlockruf gejault und schon fanden wir uns umzingelt von Delphinen wieder.

Delphin-Watching-Tourin Byron Bay

Delphin-Watching-Tourin Byron Bay

Links ,rechts, unter uns… Überall waren sie und wir konnten unser Glück kaum glauben. Die drei Stunden gingen vorbei wie nichts und schnell sind wir mit der nächsten Welle im Kayak zurück zum Strand gesurft.

Wellenreiten im Kayak zurückan den Strand.Man beachte die unterschiedlichen Gesichtsausdrücke

Wellenreiten im Kayak zurück an den Strand. Man beachte die unterschiedlichen Gesichtsausdrücke

Dann sind wir auch schon wieder zurück nach Brisbane gefahren. Auf dem Weg haben wir noch der Lone Pine Koala Sanctuary einen Besuch abgestattet und wurden von diversen einheimischen Tieren begrüßt.

Koalas

Koalas

Emus

Emus

Kängurus

Kängurus

Noch mehr Kängurus

Noch mehr Kängurus

und noch mehr Koalas

und noch mehr Koalas

Dann musste Kathy aber auch schon bald in den Flieger steigen um ihr Praktikum in Sydney anzutreten. Stephan ist dann noch eine Weile in Brisbane geblieben.

Sturmfrei in Brisbane: Stephan on Tour ohne Kathy

Warum bin ich in Brisbane geblieben (oder Brizzy, wie die Aussies es nennen)? Nach 3 Monaten “on the Road” war ein bisschen Sesshaft werden angesagt. Zum einen weil es guttut, zum anderen weil ich mal etwas arbeiten wollte. Über Beziehungen unseres Lehrstuhls an der Uni Köln habe ich an der Queensland University of Technology (QUT) einen Schreibtisch, WLAN-Zugang und Zugang zur Kaffeemaschine bekommen. Alles was ich brauche um zu arbeiten. Naja, WLAN und Schreibtisch sind nicht unbedingt notwendig, denn ich habe ja auch schon auf dem Weg von Cairns nach Brisbane in meinem mobilen Campervan-Office an den Stränden der Ostküste gearbeitet.

Campervan Office

Campervan Office

Aber mit Highspeed Internetzugang anstatt mobilem Hotspot und einem echten Stuhl anstatt Sitzbank mit Kissen im Rücken am Klapptisch ist es dann doch bequemer. Und die Espressomaschine an der QUT schlägt den Instantkaffee im Campervan ja dann doch. Aber es hat auch Nachteile. Aus meinem QUT-Office war es nicht so einfach das Surfboard vom Dach zu schnallen und am Strand direkt vorm Campingplatz in die Wellen zu springen. Aber ich war ja auch zum Arbeiten da und war froh mal wieder in einer Großstadt zu sein.

Brisbane Skyline

Brisbane Skyline

Das habe ich dann auch 2 Tage gemacht, bis unsere Freunde aus Cairns (Andy und Stevo) mit der Idee kamen ihre Geburtstage in Byron Bay und Surfers Paradise zu feiern. Da durfte ich nicht fehlen. Denn einer der Vorteile an Brisbane ist, man fährt nur eine Stunde bis Surfers Paradise und nur zwei Stunden bis Byron Bay. So habe ich dann also die erste Brisbane Woche etwas weiter südlich an den Stränden und in den Bars von Surfers Paradise und Byron Bay verbracht. Und nicht zu vergessen: Im Wet’n’Wild Wasserpark. Das Bild wie 4 vermeintlich erwachsene Jungs wie von der Tarantel gestochen von Wasserrutsche zu Wasserrutsche rennen muss so manchen verdutzen Blick hervorgerufen haben, aber es war auch einfach der Hammer!

"The Tube"

„The Tube“

Naja, nach dieser Woche habe ich mich dann aber wirklich meiner Arbeit gewidmet. Zunächst wollte ich die Reisekasse noch etwas auffüllen und habe ein paar Kundenprojekte abgeschlossen. Außerdem sind zwei Papiere aus meiner Promotionsphase aus dem Begutachtungsprozess zurückgekommen und mussten überarbeitet werden. Dazu war die QUT natürlich das perfekt Arbeitsklima.

QUT Campus

QUT Campus

Die Wochen in Brisbane habe ich sehr genossen. Zumal war ich als Stadtkind seit langem mal wieder in einer Großstadt und hatte Hochhäuser und Großstadtlärm sowie ein florierendes Nachleben um mich herum.

Brisbane vom Mt Coot-tha Lookout

Brisbane vom Mt Coot-tha Lookout

Ein kleiner Nachteil an Brisbane war der fehlende Strand, dafür muss man knapp 40 Minuten fahren, bis man am Meer ist. Aber die Nähe zur Sunshine Coast (nördlich von Brisbane) und Gold Coast (südlich von Brisbane) mit etlichen Surfspots machen die Stadt lebenswert. Und wer eine Abkühlung braucht, kann sich in der wunderschönen Lagune in der Stadt erfrischen.

Brisbane Lagune

Brisbane Lagune

Ansonsten habe ich neben täglichen Besuchen an der QUT, deren Campus direkt neben dem botanischen Garten liegt, Brisbane und Umgebung erkundet.

Meine Mittags-Bank im Botanischen Garten

Meine Mittagsbank im Botanischen Garten

Meine Mittags-Aussicht im Botanischen Garten

Meine Mittagsaussicht im Botanischen Garten

Die australische Marine hat vor der Insel Morton Island 15 Schiffe versenkt um den Fischerbooten Schutz vor der starken Strömung zu bieten. Diese Taucherfahrung direkt vor den Toren von Brisbane wollte ich mir natürlich nicht nehmen lassen.

Tangalooma Schiffswracktauchen

Tangalooma Schiffswracktauchen

Ansonsten gab es noch das Brisbane Festival, bei dem der ganze Fluss im Feuerwerk erleuchtet war und die australische Luftwaffe ein paar ihrer Schmuckstücke präsentiert hat.

Brisbane on Fire

Brisbane on Fire

Brisbane Festival - Australian Air Force Show

Brisbane Festival – Australian Air Force Show

Das Oktoberfest in Brisbane (das größte in Australien und neuntgrößte der Welt) das neben sehr teuren Bierpreisen (9 € für 0,5 Liter Bier) doch sehr original war. Ich hatte eher mit einer lächerlichen Nachahmung und Kommerzialisierung deutscher Traditionen gerechnet, aber ich wurde eines besseren belehrt. Mein Fazit: Top. Insbesondere die bayrische Band die (mit sehr wenigen Ausnahmen) die ganze Zeit bayrische Volksmusik gespielt hat. Teilweise Lieder die nicht einmal ich kannte. Und ich habe ja schon viele Jahre Feldforschung der bayrischen Traditionen betrieben. 🙂

Oktoberfest in Brisbane

Oktoberfest in Brisbane

Dann war meine Sturmfreie Zeit auch schon vorbei und ich habe mich auf den Weg nach Sydney gemacht. Da Kathy ja nach Sydney geflogen ist, hatte ich die Ehre unseren Campervan sicher nach Sydney zu bringen. Damit die 1000 km lange fahrt fahrt nicht so langweilig wird, habe ich im Internet eine Anzeige zur Mitfahrgelegenheit geschaltet. Zu zweit sind wir dann in recht schnellem Tempo die Ostküste runter. Der Weg von Brisbane nach Sydney war nicht so spannend wie die Route von Cairns nach Brisbane, wo etliche Inseln und „Must-Sees“ Australiens liegen. Hier finden sich lediglich einige verträumte Surferorte in denen wir dann auch angehalten haben. Natürlich nicht ohne Byron Bay und Surfers Paradise nochmals einen Besuch abzustatten. Danach ging es dann mit ca. 300 km täglich gen Süden. Meine Lieblingsorte waren dabei Yamba und Coffs Harbour, beides super Surfspots und sehr entspannte Örtchen.

Surfen an der Ostküste

Surfen an der Ostküste

Auf dem Weg lag außerdem noch Port Macquarie, wo man kostenlos im Koala Krankenhaus anhalten konnte.

Koala Krankenhaus

Koala Krankenhaus

Nach sieben Tagen fahrt bin ich dann in Sydney angekommen, wo Kathy schon auf mich gewartet hat. Nun aber erstmal einen Sprung zurück, was Kathy denn so in Sydney erlebt hat.

Strumfrei in Sydney: Kathy on Tour ohne Stephan

Kaum in Sydney angekommen, den Koffer in die Unterkunft geworfen, den Zug Richtung Stadtzentrum genommen, trifft man auch schon auf alte Bekannte, Maik. Wohin man in Sydney zuerst geht? Zur Opera! Und was man am besten dort macht? Weintrinken. 🙂

Weintrinken am Opera House

Weintrinken am Opera House

Da am nächsten Tag großes Programm war, fiel eine weitere Erkundung des Nachtlebens zunächst aus. Sonntagmorgens hieß es nämlich früh raus, da man Sonntags mit dem öffentlichen Verkehr für 2,50 Dollar in die Blue Mountains hin & zurück fahren konnte! – Generell kann man an einem Sonntag mit der Opal Card in Sydney & Umgebung die öffentlichen Verkehrsmittel (inkl. Fähren, Busse, Bahnen und Züge) für diesen Preis nutzen! – Was man in den Blue Mountains so macht? Nichts anderes als in den Schweizer Bergen auch… Aussicht genießen, frische Luft atmen und WANDERN. Wir schafften es an diesem Tag auf ungeschlagene 18 km!

Blue Mountains

Blue Mountains

Nach diesem anstrengenden Tag stand auch schon die Pflicht im Hause. Montag früh und das erste Mal wieder zur Arbeit gehen! Selbe Firma, bekannte Gesichter, allerdings ein anderer Ort mit neuen Herausforderungen. Noch in der Schweiz wurde mir die Möglichkeit angeboten, dass ich für Swisslog im Büro in Sydney arbeiten konnte. Es war also Montagmorgen, das Pflichtbewusstsein kam zurück und das Ohne-Sorgen-Travellerleben verschwand zunächst aus meinem Alltag. Nun ja, die nächsten 6 Wochen fielen somit, zumindest in der Woche, mehr oder weniger ruhig aus. Ich arbeitete an marketingrelevanten Aufgaben und bekam Eindrücke in den Arbeitsalltag australischer Büros.

Vorbereitungen zum Melbourne Cup

Vorbereitungen zum Melbourne Cup

Was mich vom Arbeitsalltag ablenkte? Traf man doch wiederholt auf bekannte Gesichter in Sydney, sogar aus der Heimat!

Darling Harbour

Darling Harbour

Nach der ersten Woche zog ich dann auch vom Hostel in ein Zimmer bei einer Familie ein. Dies ermöglichte mir einen günstigeren Aufenthalt in Sydney. Einerseits war das Haus sehr weit außerhalb (ich wurde also nicht ständig von Geschäften umworben) und dadurch war die Miete für ein eigenes Zimmer mit Bad günstiger, als ein 16 Bett Zimmer in einem Hostel. Ich war froh, dass ich mir den sechswöchigen Hostelaufenthalt ersparen konnte!

An den Wochenenden dagegen buchte ich mir immer für eine Nacht ein Hostel. Jedes Wochenende ein anderes Stadtviertel. Schnell lernte ich meine Lieblingsviertel der Stadt kennen (definitiv zwischen Central und Town Hall), doch jedes Viertel hatte seinen Charme. So gefiel mir Kings Cross und sein Rotlichtmilieu genauso gut wie Bondi Beach und das gechillte Strandlebenfeeling. Sydney hat alles zu bieten.

Sydney Opera House

Sydney Opera House

Meine Lieblingsbar kristallisierte sich auch bald heraus, da ich jedes Mal dort versackte, wenn ich nicht schon von Anfang an da war: Das Three Wise Monkeys zwischen Central & Town Hall. Die Infrastruktur mit einem Hungry Jacks (Burger King) direkt auf der anderen Seite, fiel definitiv auch als ein positiver Faktor mit in meine Wahl. 🙂

Im Three Wise Monkey, auf der George Street, gegenüber vom Burger King

Im Three Wise Monkey, auf der George Street, gegenüber vom Burger King

Andere Touristenattraktionen blieben nicht unentdeckt.

Sydneys Fish Market und auch die Sydney Markets (Flemington) auf denen man frische Produkte, Obst und Gemüse sehr günstig kaufen kann

Feuerwerk in Darling Harbour

Darling Harbour mit seinem Feuerwerk jeden Samstag um 9 Uhr

The Rocks mit der tollsten Bar (dem Argyle) und dem bayrischen Löwenbräu, Bondi Beach mit der Ben & Jerry Eisdiele (!!!), dem Sushi überall und den hohen Wellen in denen man den ganzen Tag nicht mehr rauskommen möchte.

Bondi Beach

Bondi Beach

An einem Wochenende machte ich dann auch endlich eine geführte Stadttour. Die 3-4 stündige Free City Tour in Sydney (2x täglich, Kostenpunkt: Trinkgeld, so hoch wie man möchte), ist sehr zu empfehlen. Auch hatte ich Glück und entdeckte den Tag der offenen Tür im Opernhaus. Somit konnte ich mir in aller Ruhe die Oper und alle 6 Konzertsäle ansehen.

Sydney Opera House - der große Saal

Sydney Opera House – der große Saal

Viel zu spät lernte ich auch tolle Menschen in Sydney kennen, bei meinem Aufenthalt im The Palms Backpackers in Kings Cross, in dem ich nach meinem ersten Wochenende dort, das nächste direkt wieder dort eincheckte. Wir versackten also jeden Samstag in der World Bar in Kings Cross. Einem mehrstöckigen Haus mit verschiedenen Floors und einer einzigartigen Atmosphäre. Auch einzigartigen Getränkepreisen, aber vortrinken stand sowieso auf dem Programm. 🙂

Feiern in der World Bar

Feiern in der World Bar

Und dann war auch meine sturmfreie Zeit viel zu schnell vorbei und Stephan stand mit dem Van vor der Tür. Eine gemeinsame Woche in Sydney lag noch vor uns, bis wir uns wieder on the Road bewegten.

Sydney Botanical Gardens

Sydney Botanical Gardens

Diese Woche entwickelte sich wettertechnisch leider zu einem Desaster. Jedoch ließen wir uns die Wiedersehensfreude nicht nehmen, besuchten das größte 3D Imax Kino der Welt,

Im IMAX Kino

Im IMAX Kino

gingen schwimmen im Sydney Olympic Park (Schwimmhalle in der die olympischen Spiele stattfanden), haben die besten Cream Puffs der Stadt in China Town gegessen (diese hatte ich mit Holger und Alex entdeckt), haben uns eine Show in der Opera angesehen,

In der Oper

In der Oper

waren jeden Abend mindestens in einer Bar und haben den Melbourne Cup erlebt. Was das besondere am Melbourne Cup ist? Es ist ein Pferderennen. Es ist anscheinend DAS PFERDERENNEN. Im Bundesstaat Victoria ist dieser Tag sogar ein Feiertag! In Sydney hat man ab 14:30 (das Rennen ist um 15 Uhr) nicht mehr gearbeitet und nur noch gefeiert! Und so haben auch wir uns aufgedresst in die Menge geworfen.

Beim Melbourne Cup Day steht das ganze Land ab Mittags still. Wir haben mitgemacht

Beim Melbourne Cup Day steht das ganze Land ab Mittags still. Wir haben mitgemacht

Auch diese Woche kam viel zu schnell zu einem Ende. Nach einem kurzen Abstecher in die Blue Mountains

Blue Mountains

Blue Mountains

ging es für uns auch schon auf, in unser neues Roadtrip Abenteuer. Einmal durchs Outback nach Adelaide bitte. Bericht folgt…

Tipps für Brisbane

  • Schiffswracktauchen auf Moreton Island
    • Moreton Island ist eine Insel direkt vor Brisbane (Karte) an dem die Marine 15 Schiffe versenkt hat um den örtlichen Fischerboten Schutz vor der starken Ströumg zu bieten. An der Ostküste in Tangalooma (Karte) kann man an diesen Schiffswracks tauchen. Das ganze wird vom Tangalooma Island Resort Dort kann man neben dem Schiffswracktauchen auch weitere Aktivitäten machen, wie bspw. Schnorcheln, Quadfahren, Champaigne Pools, etc.
    • Links: Infos und Tourbuchung
  • Sandboarding in North Stradbroke Island
    • Auf Straddy, wie die Aussies die Insel nennen, kann man wie an vielen Orten der Ostküste Sandboarding machen. Das Besondere an diesem Spot ist, dass man ein echtes Sandboard mit schnallen an den Füßen bekommt und nicht irgendein billiges Bodyboard. Snowboarding also, Queensland Style!
    • Links: Tourbuchung
    • Hier liegt auch der Blue Lake National Park. Sehr schöne Gegend, die man ggf. mit einem Sandboardingtrip verbinden kann.
  • Mount Coot-Tha Lookout
    • Wie die Bilder oben zeigen, ein einzigartiger Ausblick über Brisbane. Insbesondere bei Nacht. Man kann komplett hochfahren (Karte) oder auch von einem der vielen Parkplätze am Fuße des Berges einfache Wege hochwandern.
  • Kostenlose Fähre
    • Es gibt eine kostenlose Fähre die den Brisbane River auf und ab fährt. Sehr schöne Aussicht auf die Stadt.
  • QUT Campus und die Botanic Gardens
    • Die Brisbane Botanic Gardens sind direkt neben dem QUT Campus (Karte). Sehr schön zum entlangschlendern oder Mittagessen. Der Campus ist auch sehr cool und man sollte mal drüberlaufen.
    • Für Nerds: Auf jeden Fall „The Cube“ im P Block (Science and Engineering Center) am Gardens Point Campus ansehen (Karte). Eine der weltweit größten interaktive Lernflächen. Die Displays gehen über 2 Etagen und man kann im virtuellen Great Barrier Reef spielen, Bauklötze bauen und was weiß ich noch alles. Ist ganz witzig.
  • Kangaroo Point Cliffs Lookout
    • Sehr schöner Ausblick über die Stadt (Karte)
  • Southbank Lagune
    • Für die tägliche Erfrischung (Karte).
  • Roma Street Parkland und Victoria Park
    • Diese beiden Parks waren direkt um die Ecke meiner Wohnung. Der Victoria Park ist super zum Sport machen und bietet einige Geräte und Stangen. Roma Street ist sehr schön und zum laufen ganz nett.
  • Hostels
    • Die zentralen Hostels in Brisbane sind entweder nordwestlich vom Central Business District (CBD) oder im West End. Die CBD-Hotels reihen sich quasi eins nach dem anderen an der Upper Roma Street auf. Hier findet man demnach auch viele Backpacker, Bars und günstige Restaurants.
      • CBD: Brisbane City Backpackers (sehr coole Rooftop Bar und Pool)
      • West End: Brisbane Backpackers (man kann auch im Van auf dem Parkplatz pennen)
  • Party
    • Fortitude Valley. Eine massive Ansammlung von Bars und Clubs. Menschenmassen am Wochenende und für jeden ist etwas dabei.
    • West End. Gechillte Baratmosphäre mit vielen Live Bands, Jazz-Kneipen, etc. ein bisschen der Gegenpol zum Valley.

Tipps für die Tour Brisbane – Sydney

  • Surfers Paradies
  • Byron Bay
    • Der östlichste Punkt Australiens
    • Cooler Surferort
    • Sehr schöne verträumte Stadt mit tausenden kleinen Läden (Lässt Frauenherzen Höherschlagen, während Männer Surfen können)
    • Cape Byron Leuchtturm, grandiose Aussicht!
    • Delphin Watching Tour (Go Sea Kayak). Unbedingt zu empfehlen!
    • Sehr cooles Hostel: Aquarius Backpackers
  • Yamba
    • Cooler kleiner Surferort
    • Hostel: YHA (Witzige 15$ Walking City Tour inkl. Klippenspringen)
    • Klippenspringen (Angourie Blue Pool)
  • Coffs Harbor
    • Cooler kleiner Surferort
    • Schöner Hafen, einige Wale, Delphine, etc.
    • Hostel: Aussitel (Kostenlose Surfboards, Kajaks, Fahrräder, etc.)
    • Port Macquarie
      • Koala Hospital. Führung und Fütterung täglich um 15 Uhr
  • Newcastle
    • Schöner Strand
    • Einige Delphine
    • Klippenspringen am Catherine Hill Bay

Tipps für Sydney

  • Sonntags kosten öffentliche Verkehrsmittel nur 2,50 Dollar. Unbedingt Blue Mountains oder Fährenhopping machen.
  • Günstig Gemüse und Obst kaufen, Freitags und Samstag auf den Sydney Markets (Flemington)
  • Newtown – das moderne Viertel in Sydney
  • Eine Show in der Opera gucken ist gar nicht so teuer! Karten gibt es schon ab 35 Dollar
  • Groupon abchecken, günstige Angebote z.b. fürs IMAX Kino, Sydney Tower etc.
  • Sonnenuntergang bei Milsons Point gucken, unter der Harbour Bridge mit Sicht auf die Oper und die Skyline
  • Macquarie’s Chair: Super Ausblick auf das Opernhaus und die Harbour Bridge
  • I am free Stadttouren. Täglich kostenlose 3-4 stündige Stadttouren durch Sydney und durch die Altstadt (The Rocks).
  • Bondi Beach: Bedarf keiner weiteren Erklärung.
  • Party
    • Weggehen mit Locals: Potts Point (Achtung teuer!)
    • Samstag – Home Bar – Der Backpacker Club, Gästeliste geht immer (Facebook bzw. alle grossen Hostels haben Deals)
    • Ivy Nightclub. Sehr großer Club mit vielen Areas, Rooftop Pool, Open Air Dancefloor, etc. Donnerstags freier Eintritt.
    • Mittwochs Karaoke Drag Queen im Scruffy’s
  • Hostel

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