Great Ocean Road: Die Rebellion unseres Campervans

Einordnung der Tour auf unserer Route

Nachdem wir Adelaide und Umgebung erkundet hatten, machten wir uns von Kangaroo Island aus auf den 1100 km langen Weg zu unserem letzten Stopp in Australien: Melbourne.

Reisebericht

Dazu sind wir die südliche Küste Australiens entlanggefahren um einen Teil davon auf dem größten Kriegsdenkmal der Welt zu fahren: der Great Ocean Road.

Hier beginnt sie... die Great Ocean Road

Hier beginnt sie… die Great Ocean Road

Doch bis wir dort ankommen sollten, wollte unser Campervan uns noch ein bisschen auf die Probe stellen. Fast 10.000 km haben wir mit dem guten Brummer jetzt schon zurückgelegt, doch die Schotterpiste und der viele Staub den er im Outback schlucken musste, haben ihm anscheinend nicht gefallen. Wir beide hatten Strand und Meerentzug und Stephan wollte unbedingt schnellstmöglich zum nächsten Surfspot, die sich entlang der Great Ocean Road häufen. Aber unser Wagen hatte andere Pläne… So haben wir am ersten Nachmittag aufgrund einer verstopften Treibstoffleitung den Nachmittag bis zur Dämmerung bei einem Mechaniker in Robe verbracht und die Nacht dann auf einem nahegelegenen Parkplatz übernachtet.

Tag 1 beim Mechaniker

Tag 1 beim Mechaniker

Am nächsten Morgen sind wir dann früh aufgestanden, damit wird es bis zum ausgesuchten Surfspot in Port Fairy schaffen. Doch auch hier meinte unser Wagen sich kurz bevor wir in die Weltstadt Heywood eingefahren sind von einer Zündkerze zu verabschieden. Wie auf einem Rasenmähertracktor sind wir also in die Stadt eingekehrt und der Mechaniker kam schon auf die Straße um uns in die Werkstadt zu winken.

Und noch ein Tag beim Mechaniker

Und noch ein Tag beim Mechaniker

Am späten Nachmittag waren wir dann fertig und haben es endlich an einen Strand geschafft, leider wieder nur zum Übernachten.

Nachtlager am Strand

Nachtlager am Strand

Nach 3 Tagen war es dann endlich soweit, Stephan durfte Surfen. Da es Saukalt und windig war, hat Kathy das ganze Spektakel aus dem warmen Wagen betrachtet.

Kathy schaut sich die Wellen lieber aus der Ferne an

Kathy schaut sich die Wellen lieber aus der Ferne an

Und danach ging es endlich los auf die Great Ocean Road. Wir hatten uns vorgenommen an jedem irgendwie ausgeschilderten Besichtigungspunkt auszusteigen und uns alles anzusehen. 😉 Den ersten Tag sind wir mit dieser Taktik keine 10 Minuten am Stück gefahren, aber es war unglaublich schön. 2015-11-24-19-30-01_GreatOceanRoad-0060.jpg 2015-11-24-19-42-12_GreatOceanRoad-0075.jpg 2015-11-24-19-59-51_GreatOceanRoad-0085.jpg 2015-11-25-10-17-27_GreatOceanRoad-0092.jpg 2015-11-25-11-36-53_GreatOceanRoad-0111.jpg 2015-11-25-12-11-55_GreatOceanRoad-0121.jpg 2015-11-25-12-20-18_GreatOceanRoad-0133.jpg 2015-11-25-12-22-03_GreatOceanRoad-0148.jpg Nachdem wir kurz vor Apollo Bay noch ein paar Koalas in den Bäumen gesucht und gefunden hatten, wollten wir noch ein kleines Stückchen mehr Weg zurück legen. Ein Sturm machte uns aber einen Strich durch die Rechnung. Es kamen so heftige Sturmböen auf, dass die Bäume ihre Äste verloren haben und wir nicht mehr weiterfahren konnten. Nächster Zwangsstop: das wunderschöne Apollo Bay. Irgendwie wollte eine höhere Macht nicht, dass wir in Melbourne auf der Pferdefarm ankommen. Es sollte seinen Grund haben, wie wir dann später erfahren haben… Mehr dazu im nächsten Reisebericht. Am nächsten Morgen haben wir am „Kafe Koala“ angehalten. Das Café ist direkt an der Great Ocean Road gelegen, hat unglaublich guten Kaffee und (aufgrund des Namens keine Überraschung) etliche wilde Koalas in den Bäumen um das Café herum. Aber das Highlight waren eigentlich die Papageien und Kakadus in den Bäumen. Für 2 AUD konnte man Vogelfutter im Café kaufen und die nicht gerade scheuen Vögel füttern. 2015-11-25-14-58-51_GreatOceanRoad-0171.jpg 2015-11-26-12-08-28_GreatOceanRoad-0197.jpg 2015-11-26-12-14-15_GreatOceanRoad-0207.jpg 2015-11-26-12-15-35_GreatOceanRoad-0211.jpg 2015-11-26-12-16-00_GreatOceanRoad-0214.jpg 2015-11-26-12-32-06_GreatOceanRoad-0218.jpg Aber dran denken: Nur die Papageien aus der Hand füttern, die Kakadus sind nicht so filigran mit dem Schnabel. Das musste Kathy am eigenen Laib erfahren. 2015-11-26-12-33-31_GreatOceanRoad-0222.jpg 2015-11-26-12-33-32_GreatOceanRoad-0223.jpg Damit haben wir bestimmt 2 Stunden verbracht. Dann ging es aber schon weiter, denn Stephan hatte eine Verabredung mit den Wellen in Lorne und Kathy anschließend eine Verabredung mit den Pferden in Frankston. Denn wir wollten die nächsten Wochen etwas Farmarbeit in Australien leisten, aber dazu in einem späteren Bericht mehr.

Ab in die Wellen in Lorne

Ab in die Wellen in Lorne

Ein Kommentar zu “Great Ocean Road: Die Rebellion unseres Campervans

  1. Ganz toller Bericht und viele, viele wunderschöne Bilder von euren Weg. Da kann man direkt neidisch werden. Weiterhin eine schöne Reise.
    PS: die Pappnasen sind gepostet.

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